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Silvester und die Angst des Hundes

Dies wird vermutlich besonders bei folgenden Hunden sein:

 

- alle Hunde aus den letzten 2 Jahren

- Hunde mit Deprivationssyndrom

- besonders Hunde, die (noch) keine sichere       Bindung zum Menschen haben

- traumatisierte Hunde aus der Ukraine

- Hunde aus dem Tierschutz


 

 

Der Jahreswechsel lässt nicht mehr lange auf sich warten. Für den Einen Freud und für den anderen bedeutet es Leid.

 

Manche Hunde wurden im Welpenalter oder auch später durch einen Böller oder andere Knaller traumatisiert. 

Die darauffolgenden Jahre sind panische Reaktionen die Folge auf Schüsse, Feuerwerk und/oder plötzlichem Lärm.

 

Die Panik kann sich leider auch ausweiten. Anfangs ist es „nur“ ein Knall, später kommen dann weitere Geräusche dazu.

 

Was kann man tun? Wegfahren? Rechtzeitig schlafen gehen? Den Hund mit Medikamenten stilllegen – dies bitte NICHT. BITTE KEIN ACEPROMACIN (Sedalin, Pequillan, Carnivet, Vetranquil) Mit diesen Mitteln  werden die Hunde bewegungsunfähig gemacht, sie sind bei vollem Bewusstsein. Die Wahrnehmung und die Angst ist unverändert

 

Um es dem Hund erträglicher zu machen, sollte man den Hund bitte schon einige Tage vorher an der Leine lassen, damit er wenn es knallt, in der Panik nicht kopflos wegrennt.

 

Am 31.12. gehen Sie bitte nachmittags das letzte Mal an der Leine raus zum Lösen.

 

Die Fensterläden bitte schließen. Abends können Sie sich gemütlich vor den Fernseher setzen und sich eine DVD oder Ähnliches anschauen. Wenn sich Ihr Hund in einen Raum verkriechen möchte, dann lassen Sie dies zu.

 

Es gibt auch homöopathische Mittel, die Ihrem Hund eventuell helfen können. Dies ist z.B. NEUREXAN (aus der Apotheke). Es kann bei Hunden wirksam in Angst- und Stresssituationen eingesetzt werden, wie z.B. auch das NERVOHEEL.

Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Tierarzt und/oder Homöopathen Ihres Vertrauens oder wenden Sie sich direkt an die Fa Heel (www.heel.de) bezüglich der Dosierung.

 

Bei leichter Beunruhigung des Hundes kann man auch Rescue-Tropfen (Bachblüten) geben oder Pheromone über einen Zerstäuber im Raum verteilen. Die Pheromone sind natürliche Duftstoffe, die der Hund bei der Mama schon kennen und lieben gelernt hat. Sie können auch leise Klassik Musik laufen lassen, dies beruhigt manche Hunde auch schon. Es gibt auch das Thundershirt, das der Hund trägt, damit er sich wieder mehr spüren kann.

 

Was Ihrem Hund helfen kann müssen Sie beobachten und ausprobieren.

 

 

Passen Sie bitte gut auf Ihren Hund auf.

 

 

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!


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