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Was braucht (m)ein Hund?

Es gibt so unendlich viele Hund auf dieser Welt.

Manche sind “glücklich“, andere müssen ums Überleben kämpfen.

„Glücklich“ steht hier jetzt für die menschliche Seite der Empfindungen.

Der Einfachheit halber bleibe ich bei diesem Ausdruck.

 

Ob ein Hund Glück und Unglück empfindet – wer weiß das schon?

 

Wann ist (m)ein Hund „glücklich“?

 

Wir können davon ausgehen, dass „Glück“ des Hundes nicht gleich zusetzen ist mit:

  • Viele Artgenossen treffen dürfen (Hunde brauchen nicht jeden Tag Kontakte, damit sie glücklich sind)
  • In einem besonders teuren oder modernen Körbchen zu schlafen
  • Ein eigenes Zimmer zu haben
  • Aus einem besonders exklusivem Napf zu fressen
  • Ein teures Halsband und evtl. Leine zu tragen
  • Bei kleinen Hunden: oft herum getragen zu werden
  • Regelmäßig von einem/r Hundefriseur/in gestylt werden

(waschen, föhnen, frisieren)

  • Einen oder mehrere schöne Mäntel zu tragen
  • Das teuerste Futter im Napf zu haben
  • Mitnahme bei Veranstaltungen mit Menschenansammlungen
  • Die Liste lässt sich weiterführen…….

 

Glück ist eher folgendes:

  • Seinen Menschen begleiten zu dürfen
  • Sicherheit beim Menschen bekommen
  • Dreckig werden dürfen
  • Über Wiesen etc. rennen können
  • Aus Pfützen trinken
  • Etwas zu Fressen bekommen
  • Kontakte zu Artgenossen haben dürfen (das müssen nicht viele sein)
  • Soziale Kommunikation betreiben zu dürfen
  • Auch mal raufen dürfen
  • Auch mal eine Schürfwunde bekommen zu können
  • Erfahrungen sammeln dürfen
  • Seiner genetischen Veranlagungen nach arbeiten dürfen
  • Auch diese Liste lässt sich weiterführen…

 

 

Sehr oft frage ich mich, was Menschen glauben, was ihr Hund braucht.

Ist es Egoismus, Naivität oder will sich der Mensch keine Gedanken zum Thema Hund machen?

Da sich viele Menschen von der Umwelt entfernen und sich dementsprechend verhalten, ist es vielleicht zu viel verlangt.

 

Hunde haben es verdient, dass man sich – bevor man sich einen Hund holt – Gedanken macht.

Niemand sollte sich einen Hund aus Egoismus ins Haus holen. Jeder Hund – wie auch jeder Mensch – stellt eine Persönlichkeit dar mit unterschiedlichen Bedürfnissen.

 

 

Was braucht es nun, dass ein Hund „glücklich“ wird oder sein kann:

  • Erziehung, damit er dabei sein kann
  • Nur ein erzogener Hund wird seinen Menschen begleiten dürfen
  • Frei laufen zu dürfen
  • Sozialkontakte, wie schon erwähnt sollte er die Möglichkeit haben
  • Einen Menschen an seiner Seite, der sich mit dem Hund auseinandersetzt
  • Stabilität in der Hundeführung
  • Einen stabilen und zuverlässigen Mensch an seiner Seite
  • Ein Futter, dass er gut verwerten kann
  • Medizinische Versorgung
  • Soziale Ansprache (Mensch und Hund) im täglichen Miteinander
  • Ruhephasen, um wieder Kraft zu tanken
  • Eine geeignete Arbeit/Aufgabe – je nach Genetik bekommen
  • Dreckig werden zu können

 

Nun, eigentlich sind es Dinge, die völlig natürlich sind.

Geben Sie Ihrem Hund die Möglichkeit ein „glücklicher“ Hund zu sein oder zu werden.

 

B. Ebert-Schöbel

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