Die Erziehung des Hundes nimmt in der heutigen Zeit einen hohen Stellenwert ein.
Ein Hund muss erzogen werden. Wenn es keine Regeln und Grenzen gibt, gerät alles außer Rand und Band.
Nun gibt es sehr viele unterschiedliche Meinungen zum Thema: Wie erziehe ich meinen Hund.

Es gibt hierfür nicht DIE Anleitung.

Dem Hund Freiheiten einräumen bedeutet u.a., dass ich ihn jederzeit zurückrufen kann und er sich in der Gesellschaft unauffällig verhält.

Menschen, wie auch Hunde sind Individuen. Daher muss Erziehung immer auf Mensch und Hund zugeschnitten werden.
Alles andere ist sinnlos. Fehler werden immer wieder gemacht, diese sind auch wichtig - Voraussetzung ist, dass wir daraus lernen.
Einige Regeln muss jeder Hund beherrschen, z.B: Hier, Bleib, lockeres an der Leine laufen und ein Signal, bei dem der Hund sofort das momentan gezeigte Verhalten abbricht = ein Abbruchsignal also.
Alle weiteren "Regeln" entscheidet das Leben und die Anforderungen in der Menschenfamilie.

Die Grundlage einer harmonischen Mensch-Hund Beziehung zeigt sich im gegenseitigen Vertrauen.
Dies kann nicht erzwungen werden - es muss wachsen.

Die Beziehung durch gegenseitiges Verstehen und Vertrauen, meine Einstellung der Hundeführung, dem Hund und der Umwelt gegenüber sowie die Auslastung des Hundes und die ihm gegenüber gezeigte Herzlichkeit -zur richtigen Zeit - sind Dinge, die unerlässlich sind in der Hundeführung.

B. Ebert-Schöbel

Wenn ein Hund nur darf, wenn er soll,
aber nie kann, wenn er will,
dann mag er auch nicht,
wenn er muss...

Wenn er aber darf, wenn er will,
dann mag er auch, wenn er soll,
und dann kann er auch,
wenn er muss...

Denn schließlich:
Hunde, die können sollen,
müssen wollen dürfen...

*Graffity an einem Berliner U-Bahnhof*