Der Mensch muss seinen Hund als Individuum sehen, sein Verhalten verstehen lernen und daraufhin angepasst handeln.

Die Beziehung zum Hund ist der Grundstock für alles Weitere.
Eine intakte Mensch-Hund Beziehung besteht auf Vertrauen, Respekt und Wissen.

Dabei spielt die Besonderheiten der einzelnen Rasse, dem Mix und der einzelne Charakter des Hundes eine grosse Rolle.
Meine Persönlichkeit muss damit harmonieren, sonst wird immer eine Disharmonie bestehen.
Beispiel: ich selbst möchte wenig laufen. Da ich z.B. Belgische Schäferhunde so hübsch finde, schaffe ich mir einen Welpen dieser Rasse an.
Folge: Die Probleme sind jetzt schon vorgrogrammiert.

Wir Menschen leben in einer Demokratie, Hunde in einer Hierarchie.
Dies müssen wir wissen und aktzeptieren.

Um Hunde verstehen zu lernen, müssen Sie sich mit der Körpersprache und Ausdrucksweise des ( Ihres ) Hundes beschäftigen
und diese richtig deuten können. Nur so lassen sich Probleme verhindern.

Der Mensch ist ein Mensch und verhält sich dementsprechend.
Der Hund ist ein Hund und verhält sich dementsprechend.

Hunde sind zu 100% Opportunisten.
Sie sind sehr klar in ihrer Körpersprache. Wir müssen diese Klarheit spiegeln.
Ein Lob muss auch als Lob ankommen. Es sollte authentisch sein. Eine Korrektur muss emotionslos, möglichst zeitgleich mit dem gezeigten Verhalten,
immer gleich und absolut gewollt sein.
Nur wenn ich überzeugt von meiner Handlung bin kann ich etwas verändern. Tun Sie nichts, was sie nicht wollen.


B. Ebert-Schöbel