Die Mensch-Hund-Beziehung – die Grundlage des Zusammenlebens

Diese Beziehungskiste ist für das reibungslose Zusammenleben enorm wichtig.
Der Mensch muss den Hund lesen und verstehen lernen – der Hund nimmt die Körpersprache des Menschen wahr und deutet diese für gut/erlaubt oder schlecht/nicht erlaubt. Dieses hat er durch vorherige Erfahrungen gelernt. Sagen wir NEIN und unser Körper signalisiert MACH RUHIG sind wir nicht lesbar für den Hund und er „macht einfach“ mal.

Grundsätzlich dürfen wir die hündische Kommunikation nicht mit der des Menschen vergleichen.
Der Mensch ist ein Mensch und verhält sich dementsprechend.
Der Hund ist ein Hund und verhält sich dementsprechend.
Die Bedürfnisse sind zwar ähnlich, jedoch dürfen wir den Hund nicht unsere Kommunikation überstülpen wollen. Menschen leben in einer Demokratie, Tiere in einer Hierarchie.
Hierin liegt der große Unterschied. Genau an diesem Punkt gibt es dann auch Probleme.

Treffen nun Mensch und Hund aufeinander orientiert sich der Hund an der Körpersprache des Menschen und der Mensch deutet leider viel zu häufig das Verhalten des Hundes aus menschlicher Sicht.
Stellen Sie sich bitte folgendes vor:
Wird der Hund vermenschlicht sind Probleme vorprogrammiert. Das ist Sicher.

Der Hund ist ein Instinkt gesteuerter Beutegreifer der immer so handelt, dass es ihm gut geht. Er ist ein Opporturnist.
Jeder muss dies wissen um den Hund verstehen zu können.

Nun haben wir also eine Wissens-Grundlage.

Nun kommen wir zu dem Punkt an dem wir schauen müssen, wofür diese Rasse gezüchtet wurde. Ist es ein Mischling, dann schauen wir uns die verschiedenen Rassen an.
Jede Rasse hat ihren Aufgabenbereich/Arbeit.
Gibt der Menschen dem Hund keine Aufgabe, dann ist er sozusagen arbeitslos.
Waren Sie schon einmal arbeitslos? Wenn nein, dann freut es mich. Wenn ja, dann können Sie das Gefühl des Unglücklich sein oder der Unzufriedenheit nachvollziehen.
Da der Mensch die Möglichkeiten hat Fern zu sehen oder Radio zu hören etc, kann er eine größere Zeitspanne überbrücken.
Kommen wir zurück zum Hund. Was hat er?

Wenn er allein gelassen wird nimmt er vielleicht die Wohnung auseinander oder leert die Mülleimer etc.
Wie auch immer. Er sucht sich einen Job. Aus Hundesicht gesehen ist es eine Möglichkeit den Stress abzubauen.


Geben Sie Ihrem Hund eine Aufgabe die ihn auslastet.

Lernen Sie die Signale des Hundes zu deuten.

Den Hund sehen, ihn verstehen und erst dann handeln.


B. Ebert-Schöbel